18. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung · 09.–11. Oktober 2019 · Berlin
Urania Berlin · An der Urania 17 · 10787 Berlin
Versorgung gemeinsam gestalten

18. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung

Der DKVF 2019 bringt Wissenschaft, Versorgungspraxis, Selbstverwaltung, Politik, Kostenträger, Patientinnen und Patienten sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs in Berlin zusammen. Im Mittelpunkt stehen tragfähige Wege zu einer patientenorientierten, qualitätsgesicherten und lernenden Gesundheitsversorgung.

Über den Kongress

Versorgungsforschung dort diskutieren, wo Wissen in Verantwortung übersetzt wird

Der Deutsche Kongress für Versorgungsforschung ist das zentrale Forum für alle, die die reale Gesundheitsversorgung in Deutschland untersuchen, verbessern und weiterentwickeln. Der Kongress 2019 richtet den Blick auf die Frage, wie Forschungsergebnisse schneller, nachvollziehbarer und verlässlicher in Versorgungspraxis und gesundheitspolitische Entscheidungen gelangen.

Versorgungsforschung beschäftigt sich mit dem Alltag der medizinischen und pflegerischen Versorgung: mit Zugängen, Qualität, Wirksamkeit, Patientensicherheit, regionalen Unterschieden, digitalen Werkzeugen, interprofessioneller Zusammenarbeit und den Strukturen, die gute Versorgung ermöglichen oder erschweren. Der DKVF 2019 schafft Raum für belastbare Evidenz, methodische Sorgfalt und offene Diskussionen.

Besonders wichtig ist uns der Austausch zwischen den Disziplinen. Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen, Therapeutinnen und Therapeuten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Vertreterinnen und Vertreter von Krankenkassen, Kommunen, Patientenorganisationen, Ministerien und Einrichtungen der Selbstverwaltung bringen unterschiedliche Perspektiven ein. Aus diesem Zusammenspiel entstehen Antworten, die nicht nur wissenschaftlich überzeugend, sondern auch praktisch umsetzbar sind.

Das Programm verbindet Hauptvorträge, Plenarsitzungen, thematische Symposien, freie Vorträge, Posterbegehungen, Nachwuchsformate und Workshops. Es bietet etablierten Forschungsgruppen ebenso eine Bühne wie jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die ihre Projekte zur Diskussion stellen und Kontakte in die Fachgemeinschaft knüpfen möchten.

Berlin ist für diese Debatten ein passender Ort: nah an gesundheits- und forschungspolitischen Institutionen, gut erreichbar aus allen Regionen und offen für einen Kongress, der Brücken zwischen Evidenz, Verantwortung und Versorgung schlagen möchte.

Schwerpunkte

Themen, die die Versorgung von morgen prägen

Der DKVF 2019 bündelt die wichtigsten Fragen der aktuellen Versorgungsforschung. Die Schwerpunkte reichen von methodischen Grundlagen über sektorenübergreifende Versorgung bis hin zu Digitalisierung, Prävention, Pflege und dem Transfer erfolgreicher Modelle in die Regelversorgung.

Q

Qualität und Patientensicherheit

Wie lässt sich Versorgungsqualität zuverlässig messen, vergleichen und verbessern? Diskutiert werden Qualitätsindikatoren, Ergebnisqualität, Fehlermanagement, Transparenz und Strategien zur kontinuierlichen Verbesserung.

D

Daten und Digitalisierung

Routinedaten, Register, elektronische Patientenakten und digitale Anwendungen eröffnen neue Möglichkeiten. Im Fokus stehen Nutzen, Grenzen, Datenschutz, Datenqualität und methodische Anforderungen.

P

Patientenorientierung

Versorgung muss sich an Lebenslagen, Präferenzen und realen Bedürfnissen orientieren. Der Kongress beleuchtet Shared Decision Making, Patientenbeteiligung, Gesundheitskompetenz und patientenberichtete Endpunkte.

S

Sektorenübergreifende Versorgung

Schnittstellen zwischen ambulant, stationär, Rehabilitation, Pflege und sozialer Unterstützung entscheiden über Versorgungserfolg. Vorgestellt werden Modelle für bessere Koordination und verlässliche Übergänge.

R

Regionale Versorgung

Stadt und Land, starke und schwächere Versorgungsregionen, unterschiedliche Bevölkerungsstrukturen: Versorgungsforschung macht Unterschiede sichtbar und liefert Grundlagen für passgenaue Lösungen.

T

Transfer und Evaluation

Innovationen sollen nicht bei Pilotprojekten stehen bleiben. Deshalb geht es um robuste Evaluation, Implementierungsforschung, Nachhaltigkeit und Wege von der Erkenntnis in die Regelversorgung.

Teilnehmende

Ein Forum für alle Akteure des Gesundheitswesens

Der Kongress lebt von fachlicher Vielfalt. Er richtet sich an Menschen, die Versorgung erforschen, verantworten, gestalten, finanzieren, koordinieren oder täglich praktisch leisten.

3 Kongresstage mit wissenschaftlichem Fachprogramm
40+ Sessions, Foren, Workshops und Diskussionsformate
100+ Vorträge, Poster und Projektbeiträge aus der Fachgemeinschaft
1 gemeinsames Ziel: bessere Versorgung für Patientinnen und Patienten
Programm

Drei Tage wissenschaftlicher Austausch in Berlin

Das Programm ist so angelegt, dass grundlegende gesundheitspolitische Fragen, aktuelle Forschungsergebnisse und konkrete Umsetzungserfahrungen miteinander verbunden werden. Zwischen den Sitzungen bleibt bewusst Zeit für Gespräche, Posterbegehungen und neue Kooperationen.

09:00

Registrierung und Begrüßungskaffee

Persönliche Anmeldung, Ausgabe der Kongressunterlagen und erstes Treffen mit Kolleginnen und Kollegen aus Forschung, Versorgung und Institutionen.

10:00

Eröffnung: Verantwortung für ein lernendes Gesundheitssystem

Begrüßung durch die Kongressleitung und Einführung in die zentralen Fragestellungen des DKVF 2019: Wie werden Erkenntnisse nutzbar, wie entsteht Veränderung und welche Verantwortung tragen die beteiligten Akteure?

11:30

Plenum: Evidenz, Politik und Versorgungspraxis

Diskussion über die Rolle der Versorgungsforschung bei gesundheitspolitischen Entscheidungen, bei der Bewertung neuer Versorgungsformen und bei der Weiterentwicklung von Qualitätssicherung.

13:30

Parallele Symposien und freie Vorträge

Beiträge zu sektorenübergreifender Versorgung, Pflege, Digitalisierung, chronischen Erkrankungen, Prävention, Arzneimittelversorgung, Rehabilitation und methodischen Fragen.

16:00

Posterbegehungen und Nachwuchstreffen

Präsentation aktueller Forschungsprojekte in moderierten Gruppen. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler erhalten Feedback und knüpfen Kontakte in die Fachcommunity.

18:00

Empfang und Netzwerktreffen

Informeller Ausklang des Kongresstages mit Gelegenheit zum persönlichen Austausch, zur Projektanbahnung und zur Fortführung der Diskussionen aus den Sessions.

Methodenwerkstätten

Vertiefende Formate zu Routinedatenanalysen, qualitativen Methoden, Mixed-Methods-Designs, Registerforschung, Evaluation komplexer Interventionen und partizipativer Forschung.

Praxisforen

Erfahrungsberichte aus Projekten, Netzwerken und Einrichtungen zeigen, wie Forschungsergebnisse im Versorgungsalltag nutzbar werden und welche Hürden dabei zu beachten sind.

Politik und Selbstverwaltung

Debatten zu Rahmenbedingungen, Finanzierung, Qualitätssicherung und Innovationsförderung verbinden wissenschaftliche Evidenz mit Entscheidungsprozessen im Gesundheitswesen.

Nachwuchs und Karriere

Spezielle Angebote unterstützen junge Forschende bei Projektplanung, Publikationsstrategien, Netzwerken, methodischer Profilbildung und beruflicher Orientierung.

Fachlicher Austausch

Impulse aus Wissenschaft, Versorgung und Gesundheitspolitik

Die Beiträge des DKVF 2019 stammen aus Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen, Krankenkassen, Patientenorganisationen und öffentlichen Institutionen. Entscheidend ist der gemeinsame Blick auf die reale Versorgung und die Bereitschaft, Ergebnisse kritisch zu diskutieren.

Wissenschaftliche Leitung

Programmgestaltung mit Fokus auf aktuelle Evidenz, methodische Qualität und Relevanz für die Versorgung in Deutschland.

Versorgungspraxis

Perspektiven aus Klinik, ambulanter Versorgung, Pflege, Rehabilitation und interprofessionellen Netzwerken.

Patientenvertretung

Beteiligung, Gesundheitskompetenz und patientenrelevante Ergebnisse als Grundlage guter Versorgungsentscheidungen.

Institutionen und Politik

Diskussion über Rahmenbedingungen, Förderinstrumente, Qualitätssicherung und nachhaltigen Transfer.

Abstracts und Poster

Forschung sichtbar machen, diskutieren und weiterentwickeln

Abstracts und Poster sind ein wesentlicher Bestandteil des Kongresses. Sie geben Einblick in laufende und abgeschlossene Projekte, eröffnen Diskussionen über Studiendesigns und Ergebnisse und machen die Breite der Versorgungsforschung sichtbar.

A

Freie Vorträge

Ausgewählte Beiträge werden in thematischen Sitzungen vorgestellt. Die anschließende Diskussion dient der Einordnung der Ergebnisse und der Entwicklung neuer Perspektiven.

P

Posterbegehungen

Moderierte Posterformate schaffen eine konzentrierte Gesprächssituation. Autorinnen und Autoren erläutern Fragestellungen, Methoden, Ergebnisse und Transferpotenziale.

N

Nachwuchsförderung

Junge Forschende erhalten Raum für Präsentation, Feedback und Vernetzung. Der Kongress unterstützt den Aufbau wissenschaftlicher Profile in der Versorgungsforschung.

Veranstaltungsort

Urania Berlin – zentral, offen und gut erreichbar

Die Urania Berlin bietet mit ihren Sälen, Foyerflächen und Seminarräumen den passenden Rahmen für einen lebendigen Fachkongress. Der Standort in Berlin-Schöneberg ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut angebunden und liegt in unmittelbarer Nähe zu Hotels, Restaurants und zentralen Berliner Anlaufpunkten.

Urania Berlin

An der Urania 17, 10787 Berlin. Der Veranstaltungsort verbindet große Vortragsräume mit kleineren Workshopflächen und ermöglicht kurze Wege zwischen Plenum, parallelen Sessions, Ausstellung und Posterbereich.

Anreise und Aufenthalt

U
Öffentliche Verkehrsmittel Die Umgebung ist über U-Bahn, Bus und Regionalverkehr gut erreichbar. Für die Anreise innerhalb Berlins wird die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs empfohlen.
H
Hotels in der Umgebung Rund um Schöneberg, Tiergarten und Charlottenburg stehen zahlreiche Unterkünfte unterschiedlicher Kategorien zur Verfügung.
B
Berlin als Kongressstadt Die Nähe zu wissenschaftlichen Einrichtungen, Ministerien, Verbänden und Selbstverwaltung macht Berlin zu einem starken Ort für den Austausch über Gesundheitsversorgung.
i
Vor Ort Das Kongressteam unterstützt bei Registrierung, Orientierung im Gebäude, Raumwechseln und Fragen zum Tagesprogramm.
Anmeldung

Teilnahme am DKVF 2019 planen

Der Kongress richtet sich an Fachpublikum aus Forschung, Versorgung, Verwaltung, Selbstverwaltung, Politik, Patientenorganisationen und Nachwuchswissenschaft. Die Teilnahme umfasst den Zugang zum wissenschaftlichen Programm, zu Posterflächen, Kongressunterlagen und den ausgewiesenen Pausenangeboten.

Für eine verlässliche Planung empfehlen wir eine frühzeitige Anmeldung. Nach Eingang der Registrierung erhalten Teilnehmende eine Bestätigung mit allen wichtigen Informationen zu Kongresszeiten, Veranstaltungsort und organisatorischen Hinweisen.

Mitglieder wissenschaftlicher Fachgesellschaften, Studierende, Promovierende und Teilnehmende aus Einrichtungen des Gesundheitswesens finden passende Kategorien für ihre Anmeldung. Für Gruppen aus Projekten, Instituten oder Versorgungseinrichtungen steht das Kongressbüro für organisatorische Rückfragen zur Verfügung.

Wer einen Beitrag präsentiert, sollte die Anmeldung rechtzeitig abschließen, damit Vortrag, Poster oder Moderationsfunktion im Programm eingeplant werden können. Änderungen an Kontaktdaten, Rechnungsadresse oder Teilnahmeumfang können vor Kongressbeginn über das Kongressbüro abgestimmt werden.

  • Zugang zu Plenarsitzungen, Symposien, freien Vorträgen und Posterformaten
  • Kongressunterlagen und Programmübersicht vor Ort
  • Kaffeepausen und Netzwerkzeiten während der Veranstaltungstage
  • Teilnahmebescheinigung nach Abschluss des Kongresses
Partner und Austausch

Gemeinsam für eine belastbare Grundlage guter Versorgung

Der DKVF 2019 versteht sich als Arbeitsplattform. Neben wissenschaftlichen Beiträgen spielen institutionelle Gespräche, Kooperationen und die gemeinsame Weiterentwicklung von Standards eine zentrale Rolle.

F

Forschungseinrichtungen

Institute, Universitäten und Hochschulen stellen Projekte vor, diskutieren Methoden und entwickeln Kooperationen über Disziplingrenzen hinweg.

V

Versorgungseinrichtungen

Kliniken, Praxen, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationsanbieter und regionale Netzwerke bringen Erfahrungen aus der täglichen Versorgung ein.

G

Gesundheitswesen

Krankenkassen, Selbstverwaltung, Politik und Patientenvertretungen diskutieren, wie Ergebnisse wirksam in Entscheidungen und Strukturen einfließen.

Wir freuen uns auf den fachlichen Austausch in Berlin.

Der DKVF 2019 lädt dazu ein, Versorgung nicht nur zu analysieren, sondern gemeinsam besser zu machen: evidenzbasiert, patientenorientiert und mit Blick auf die praktische Umsetzbarkeit.

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